Merkliste

Bonjour France, Bonjour A-ROSA STELLA

Unterwegs auf Rhone, Saone und (k)ein bisschen Fussball

Viva la France, ich komme! Im Monat der Fussballeuropameisterschaft reise ich nach Frankreich, aber nicht um Fussball zu schauen, sondern ein paar Tage mit A-ROSA Flusskreuzfahrten unterwegs zu sein.

Jung und frisch kann eine Flusskreuzfahrt sein, ist man mit einem der Schiffe der A-ROSA Flotte unterwegs. Ich darf an einer kleinen Ausfahrt mit der A-ROSA STELLA auf der Rhône/Saône von Lyon nach Chalon-sur-Saône teilnehmen. Schon Tage vorher heißt es: „Wetter beobachten“. Wird es aufhören zu regnen? Denn führt die Saône oder Rhône hohes Wasser, passen die Schiffe nicht mehr unter den Brücken hindurch, dann geht es irgendwann nicht weiter. Und die Schiffe machen sich sowieso schon „klein“. Und so geht das: Niedrige Brücke voraus, Passagiere müssen das Sonnendeck verlassen, dann die Durchfahrt und schon ist alles wieder gut.

Alles im Moment egal, denn in Lyon strahlt die Sommersonne, das weiße Schiff, mit der roten Rose und dem Kussmund am Bug, liegt am Kai. Ein erster Blick auf Lyon muss genügen, die Rose für die Dame möchte in die Vase gestellt werden und die großzügige Kabine mit Panoaramfenster möchte sich auch zeigen. Später bei der Ausfahrt mit einem Glas Cremant in der Hand, vorbei am postmodernen Seidenmuseum, biegt das Schiff links in die Saône ab und der Blick auf Lyons Altstadt im erwachenden Lichtermeer lässt das Herz höher schlagen. Das Altsstadviertel “Vieux Lyon“ ist das im Mittelalter und der Renaissance entstandene Quartier zwischen dem Berg Fourvière und der Saône. Unübersehbar hoch oben die viertürmige Basilika Notre-Dame de Fourvière.

Einige Schleusen weiter ist am nächsten Morgen, das Schiff mit mir und dem Regen in den südlichen Ausläufern der Weinbauregion Burgund, in Macon, angekommen. Trotzdem; ein kleiner Bummel durch die winzige Altstadt und am Nachmittag, bei dann doch wieder Sonnenschein, eine Fahrt über die Weinstrasse in das Weinmuseum Hameau Duboeu. Dort erfahre ich soviel über die unterschiedlichen Reben und Weinsorten das ich mir nur noch eins wünsche: Bitte lasst mich das Endprodukt kosten! Vielen Dank!... und sehr lecker das Endprodukt, der Wein. Und nun doch: das Hochwaser der Saône lässt mich nicht bis zum Wendepunkt der Tour nach Chalon-sur- Saône fahren. Der Ausflug am nächsten Tag nach Beaune mit seiner wunderbaren Altstadt und dem Kunstwerk flämischer Architektur, dem Hôtel Dieu, ein ehemaliges Hospital aus dem 15. Jahrhundert, sind sehenswert.

Am zeitigen Nachmittag fährt dann die STELLA, bei leicht strömenden Wasser von oben und stark strömenden von unten, nach Lyon zurück. Landschaften die vor zwei Tagen „im Schlaf“ an mir vorbeizogen, können nun bewundert werden. Erst in eine Decke gehüllt vom Sonnendeck aus, später in der Lounge mit Panoramablick und heißem Kaffee.

Glück im Unglück! Lyon naht, es regnet nicht mehr und es ist noch früh am Abend. Also auf ins (Fussball-) Getümmel. Im Stadion und auf der Fanmeile in Lyon sind mehr Polizisten als Fans unterwegs, nicht viel los. Die Belgier verlieren dann später 0:2 gegen Italien. Ich aber genieße die alte Stadt an den beiden Flüssen, die unzähligen Brücken, kleinen Läden. Winzige Restaurants und Bistros laden zum Verweilen ein. Bei einem Kir sage ich „Au revoir“ Lyon und A-ROSA STELLA. Beim nächsten Mal bitte nach Fahrplan. ….obwohl; dann hätte ich das nächtliche Lyon nicht erlebt.
Am anderen Morgen geht es mit tausend Erinnerungen zurück zum futuristisch gestalteteten Flughafen Lyons, gewidmet einem großen Sohn der Stadt, dem Schriftsteller Antoine Saint Exupéry und seinem „kleinen Prinzen“. All das oder ganz andere Regionen können Sie bei einer Flusskreuzfahrt erleben. Begleiten Sie uns doch im nächsten Jahr auf einer unserer Fahrten mit A-ROSA Flusskreuzfahrten auf dem Rhein, der Donau, natürlich der Rhône/Saône oder ganz NEU der Seine.

Bon voyage

Ein Bericht von Monika Anger (Produktmanagerin des RCC)

A-ROSA Schiffe im Hafen von Macon
Monika Anger, Produktmanagerin