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Sonniges Kalifornien

Herr Liesk unterwegs im Sonnenstaat

Gebucht haben wir “Sonniges Kalifornien“, bekommen haben wir eine Traumreise. Schon die Reisebeschreibung liest sich wie ein Märchen, und nach einem entspannten Direktflug von Frankfurt nach Los Angeles waren wir mitten drin.
Nun konnte die 14-tägige Bus-Rundreise beginnen. Die Reisegruppe bestand aus 27 Reisegästen, Steffi unserem Guide, Carlos unserem Busfahrer und Holger unserem RCC-Reisebegleiter.
Die “Eroberung“ Kaliforniens begann in der Stadt der Engel an der Westküste. Während der Stadtrundfahrt durften natürlich Hollywood und Beverly Hills nicht fehlen. Auf dem Walk of Fame fand jeder seinen Stern als Fotomotiv.
Der Weg nach San Francisco führte uns auf der Route 1, die zu Recht als eine der schönsten Traumstraßen der Welt bezeichnet wird. Die Köpfe häufig nach links gedreht, mit Blick auf den schönen und wilden Pazifik. Unterwegs Stopps in Santa Barbara und Monterey. In Carmel wandelten wir auf den Spuren von Doris Day und Clint Eastwood.
Dann war es endlich soweit. San Francisco begrüßte uns in seiner ganzen sonnigen Schönheit. Steffi führte uns auf die Twin Peaks, dem schönsten Aussichtspunkt von San Francisco mit Blick auf die Skyline, Alcatraz und auf die Golden Gate Bridge. Am Tag danach war “San Francisco Intensiv“ angesagt: Eine Fahrt mit der Cable Car, Lombard Street zu Fuß, Golden Gate Park. Höhepunkt war der Spaziergang über die Golden Gate Bridge. Man genießt den Augenblick, über die schönste Brücke der Welt zu gehen, schaut nach rechts auf die Gefängnisinsel Alcatraz, links auf den Pazifik. Einige unserer Gruppe waren zu Tränen gerührt. Der Abschied von San Francisco fiel schwer. Als Trost erwartete uns der Yosemite Nationalpark mit seinem unverwechselbaren Panorama.
Wir verließen dann schon Kalifornien, denn die Rundreise streift auch die Bundesstaaten Nevada, Arizona und Utah. Mitten in der Mojave Wüste Nevadas wartete Las Vegas darauf, uns mit seiner faszinierenden Scheinwelt zu verzaubern. Steffi führte uns am Abend gezielt zu den Höhepunkten der Stadt, jedes Hotel ist für sich ein Event. Es ging vorbei am Treasure Island, New York New York und Paris ins Hotel Venetian. Wir waren in Venedig, vom Markusplatz aus sahen wir die Kanäle und hörten die singenden Gondolieri. Bis in die Nacht waren wir unterwegs, auch die Fremont Street Experience direkt neben unserem Hotel “Golden Nugget“ wollten wir noch mitnehmen.
Viele von uns nutzten den freien Tag in Las Vegas zum fakultativen Ausflug in das Tal des Todes (Death Valley). Der tiefste Punkt Amerikas liegt 86 m unter dem Meeresspiegel, die Temperaturen lagen weit über 40oC.

CA 2017 F11 - SF Golden Gate Bridge
CA 2017 F09 - SF - Lombard Street
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Herr Liesk

Mit dem Abschied von Las Vegas dachte Mancher, nun hätten wir die Höhepunkte hinter uns. Schnell wurden wir eines Besseren belehrt. Vor uns lagen einige Nationalparks, keiner glich dem anderen, jeder hatte seinen eigenen Charme und irgendwie wurde es immer faszinierender. Der Zion Nationalpark mit seinen steilen roten Klippen, der Bryce Cannon Nationalpark mit seinen besonders bizarren Felsformationen und schließlich Monument Valley. Bilder wie aus der Marlboro-Werbung oder aus einem Western. Eine Safari (fakultativ) im Monument Valley, von Indianern geführt, vorbei an den markanten Felsen, war ein bleibendes Erlebnis. Doch selbst das sollte noch getoppt werden.
Es standen fakultativ mehre Erlebnisrouten zur Auswahl. Viele von uns haben sich für den zweistündigen Flug von Monument Valley, über den Lake Powell weiter zum Grand Cannon entschieden. Es war ein Erlebnis, diese majestätische Landschaft aus der Luft zu bewundern. Die Anderen haben einen Hubschrauber-Rundflug über den Grand Cannon gemacht, auch hier war die Begeisterung riesig. Es waren Augenblicke, von denen man nicht genug bekommen kann.
Über den Joshua Nationalpark mit seinen einzigartigen Joshua Bäumen und Palm Springs ging es zurück nach Los Angeles. Die Abschiedstour führte uns nach Downtown L.A. und am Abend an die Strände von Venice Beach und Santa Monica, mit einem Bilderbuch-Sonnenuntergang am Pazifikstrand.
Bei dieser Traumreise hat alles gestimmt: die super Reisegruppe, unser Guide Steffi, die alle ins Herz geschlossen haben, der neue Reisebus, die guten Hotels und das Wetter. Die einzige Enttäuschung war die Zeit, die sich beim besten Willen nicht anhalten ließ.
Und so kam es, dass auch die schönsten Stunden einmal vergingen. Der Rückflug war die Gelegenheit zum inneren Abschied von zwei traumhaften Wochen im Westen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Im Namen aller Reisegäste
Holger Liesk